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Porterhouse Steak – das T-Bone für Anspruchsvolle

Das Porterhouse Steak ist ein naher Verwandter des T-Bone-Steaks und besitzt ebenfalls den typischen T-förmigen Knochen aus dem unteren Lendenwirbel. Er teilt das aus dem Rücken geschnittene Steak in einen Filet- und einen Roastbeef-Anteil. Im Vergleich zum T-Bone fällt der Filet-Anteil beim Porterhouse Steak etwas größer aus. Es hat üblicherweise eine Dicke von etwa 6 Zentimetern. Das Gewicht liegt meist zwischen 700 und 1000 Gramm.

Porterhouse Steak – marmoriert & saftig

Der hohe Fettanteil sorgt für eine schöne Marmorierung und macht das zarte Porterhouse Steak besonders saftig. Der Knochen verbessert das Grillergebnis zusätzlich. Das Porterhouse eignet sich hervorragend zum kurzen Anbraten bei hohen Temperaturen, etwa in einem Beefer. Für den perfekten Genuss sollte es aber ausreichend gar ziehen dürfen.

Herkunft des Porterhouse Steaks

Über die Herkunft des Namens Porterhouse gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, die Bezeichnung gehe auf amerikanische und britische Gasthäuser zurück, die ein dunkles Bier namens Porter ausschenkten. Andere Quellen sehen den Amerikaner Zacharias B. Porter als Namensgeber für das Steak. Eine dritte Variante besagt, dass der Name des saftigen Steaks bis in die 40er-Jahre des 19. Jahrhunderts zurückreicht, als die damaligen Hafenarbeiter diese Steak-Variante in den Hafenrestaurants (Porterhouse) vorgesetzt bekamen. In Italien trägt das Porterhouse Steak übrigens den blumigen Namen “Bistecca alla Fiorentina”.

Zubereitung eines Porterhouse Steaks

Das Porterhouse Steak eignet sich besonders für das kurze scharfe Anbraten. Das perfekte Porterhouse besitzt eine goldbraune Kruste und ist innen gleichmäßig zartrosa. Schneiden Sie es hierfür zuvor am Fett-Rand in kleinen Abständen sanft ein. Danach braten oder grillen Sie es bei sehr großer Hitze in einer Guss- oder einer Eisenpfanne bzw. auf dem Grill von beiden Seiten scharf an. Optimal ist es, wenn der Filet-Anteil etwas weniger Hitze ausgesetzt ist als der Roastbeef-Teil. Danach geht es auf den indirekten Bereich des Grills oder in den Ofen zum gar ziehen lassen. Bei einer Temperatur von rund 120 bis 130 Grad sollten Sie dem Steak etwa 10 Minuten Zeit geben. Dann sollte der Gar-Grad medium rare bei einer Kerntemperatur von ungefähr 54 Grad erreicht sein. Aus unserer Sicht perfekt. Wenn Sie Ihr Steak lieber medium genießen, lassen Sie es einfach 2 bis 3 Minuten länger ziehen. Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit einem Bratenthermometer. Nach dem Würzen mit Pfeffer und Salz sollte das Porterhouse Steak noch ein paar Minuten ruhen dürfen, bevor es serviert wird.

Eine ebenso schmackhafte Variante ist, das Porterhouse-Steak nach dem scharfen Anbraten zusammen mit frischen Kräutern und Knoblauch bei mittlerer Hitze in Butter zu schwenken. Das verleiht dem zarten Fleisch ein ganz besonderes mediterranes Aroma.

Tranchiertes Servieren des Porterhouse Steaks

Aufgrund der Größe und des Gewichts eines Porterhouse Steaks bietet es sich an, das Steak vor dem Servieren zu tranchieren und ansprechend anzurichten. Profis lösen dazu das Fleisch zunächst vom Knochen ab, schneiden es dann in etwa 5 Millimeter schmale Streifen. Diese legen sie dann wieder an den Knochen und garnieren das Ganze mit ein paar Rosmarinzweigen oder anderen frischen Kräutern. Das sorgt nicht nur für einen mediterranen Geschmack, sondern sieht auch noch gut aus. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit.